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Hebron im Westjordanland

Hebron

Während unserer Zeit in Israel wollten wir auch einen Einblick in den palästinensischen Teil des Landes bekommen. Da wir mit unserem israelischen Mietwagen jedoch nicht die Grenze zum Westjordanland überqueren durften und unser Urlaub mit zehn Tagen ohnehin recht kurz war, entschieden wir uns für einen geführten Ausflug mit Abraham Tours. In unserem Hostel in Jerusalem buchten wir eine so genannte „dual-narrative“ Tagestour nach Hebron. Die Stadt ist mit 200.000 Einwohnern die größte im Westjordanland und gleichzeitig die umstrittenste, denn die Altstadt ist zwischen einer israelischen Minderheit von 700 jüdischen Siedlern und der palästinensischen Gemeinschaft aufgeteilt, was zu zahlreichen mitunter tödlichen Konflikten führt. Das Besondere an der Tour: Teilnehmer haben die Möglichkeit die Stimmen beider Seiten zu hören.

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Jerusalem

Ölberg

Nach vier Tagen in Tel Aviv fuhren wir am Montag mit unserem Mietwagen nach Jerusalem. Die Fahrt dauerte zwar nur 1,5 Stunden, jedoch erwartete uns hier eine völlig andere Welt. Gestartet waren wir in Tel Aviv bei sommerlichem Wetter. Als wir wenig später Jerusalem erreichten, fühlte ich mich in meiner kurzen Hose plötzlich unwohl – und zwar nicht nur wegen des Temperatur-Einbruchs von mindestens zehn Grad (die Stadt liegt in den Bergen auf 800 Metern Höhe), sondern auch aufgrund der vielen kritischen Blicke von orthodoxen Juden. Schnell bezogen wir unser Zimmer im Abraham Hostel, unsere Unterkunft für die nächsten vier Tage, bevor es etwas züchtiger bekleidet auf Entdeckungstour durch die Stadt ging.

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In den Flitterwochen nach Lappland

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Nachdem wir im letzten Jahr bereits ein Teilstück des südlichen Kungsleden von Storlien bis Radmundberget gewandert sind, wollten wir in diesem Jahr den weitaus bekannteren Teil des Fern-Wanderwegs in Nord-Lappland erkunden. Zwei Tage nach unserer Hochzeit am 4. Juli ging es zunächst mit dem Flugzeug nach Kiruna. Gestartet waren wir in Hamburg bei hochsommerlichen 36 Grad. Als wir ein paar Stunden später den kleinen Flughafen der nördlichsten Stadt Schwedens bei Nieselregen und 12 Grad erreichten, zweifelten wir vorerst etwas an unserer Urlaubswahl für die Flitterwochen. Viel Zeit zum Verweilen blieb jedoch ohnehin nicht, denn es sollte an diesem Tag noch ins 100 Kilometer entfernte Abisko gehen. Der nur 85 Einwohner zählende Ort befindet sich fast 200 Kilometer nördlich des Polarkreises und ist Wanderern vor allem als Ausgangs- beziehungsweise Endpunkt des Kungsledens bekannt. Wir verstauten noch schnell ein paar Gepäckstücke in Kirunas Touristen-Infozentrum, bevor wir im Zug nach Abisko saßen, wo wir für die Nacht ein Zimmer in der STF Turiststation reserviert hatten. Vor Ort angekommen, erfuhren wir dann, dass es in den letzten Wochen in der Region überdurchschnittlich kalt war und somit noch meterhoher Schnee auf dem Wanderweg lag.

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