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Mount Cook und Abel Tasman Nationalpark

Mount Cook

Nach unserem kurzen Zwischenstopp in Omaru ging es am Mittwoch weiter ins Landesinnere zum Mount Cook Nationalpark. Der Mount Cook ist mit seinen über 3.700 Metern der höchste Berg Ozeaniens und durch die Verschiebung der Erdplatten und dem Nachdrücken von Gestein wächst das Gebirge sogar noch. Der Anstieg ist allerdings minimal, da starke Erosionen in Form von Winden und Unwetter jährlich zu Abtragungen führen. Bereits auf der Fahrt zum gleichnamigen Ort am Fuße des Berges bot sich uns ein wunderschöner Ausblick über den türkisblauen Lake Pukaiki mit der schneebedeckten Hügelkette in der Ferne. Im Mount Cook Village angekommen, informierten wir uns im Touristen-Informations-Center über die Wanderwege der Region und schauten uns eine Dokumentation über das Rettungsteam der Gebirgskette und den tödlichen Unfall eines Australiers bei einer Alpinwanderung an. Die Bergkette ist für seine plötzlichen Wetterumschwünge bekannt und Lawinen sowie Gletscherspalten bringen jedes Jahr etliche Wanderer in Gefahr. Wir übernachteten an diesem Tag erneut auf einem günstigen Stellplatz ohne Strom und Dusche und frühstückten am nächsten Morgen mit einer wunderschönen Panoramaaussicht auf die wolkenbehangenen Berge.

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Stewart Island

Stewart Island: Halfmoon Bay Oban

Nach einer Nacht in Bluff, dem südlichsten Punkt der Südinsel ging es am Donnerstag Morgen auf die Fähre nach Stewart Island. Die Insel entspricht zwar ungefähr der Größe des Saarlandes, ist allerdings kaum bewohnt, in Oban der einzigen Ansiedlung auf Stewart Island wohnen etwa 300 Einwohner und über 80% der Inselfläche gehören zum Rakiura-Nationalpark. Nach der einstündigen Katamaran-Fahrt bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir Oban und liefen direkt zum örtlichen Touristeninformationsbüro. Dort angekommen informierten wir uns über den Rakiura Track (unser Wanderweg für die nächsten drei Tage) und buchten Betten in jeweils zwei Hütten entlang des Tracks. Im Anschluss suchten wir uns eine Übernachtungsmöglichkeit in Oban und wurden im Bunkers Backpackers, einem kleinen Hostel mit mehreren Schlafräumen und einer gemütlichen Wohnküche fündig. Wir erkundeten an diesem Tag noch das kleine Örtchen, aßen frischen Fisch in einem Restaurant am Hafen und schauten uns im örtlichen Kino den 45-minütigen Film „A Local’s Tail“, eine humoristische Erzählung über das Inselreiben an. Den Abend verbrachten wir im Backpackers und unterhielten uns unter anderem mit einem Deutschen über den Rakiura Track und verschiedene weitere Wanderwege in Neuseeland.

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Wanaka, Queenstown und Arrowtown

Neuseeland: Postum-Fell im VW-Bus

Vor unserer Abreise aus Haast in der letzten Woche legten wir noch einen Zwischenstopp in einem Geschäft ein, welches sich auf Artikel aus Merinowolle und Possumfellen spezialisiert hat. Possums sind Beutelratten, die in den 1930er Jahren aus Australien nach Neuseeland eingeführt und ausgewildert wurden, um sie zu jagen und eine Fellindustrie aufzubauen. Der Possum-Fellmarkt entwickelte sich dann anscheinend nicht so wie erwartet und die Tiere vermehrten sich stark, auch weil sie in Neuseeland keine natürlichen Feinde haben. Die Tiere fressen Vogeleier und Küken und sind dadurch eine elementare Bedrohung für viele Vögel Neuseelands geworden. Das Possum ist durch sein Verhalten bei den Neuseeländern nicht grade beliebt und es gilt der Grundsatz „Nur ein totes Possum ist ein gutes Possum“. Die Jagd auf das Possum wird als aktiver Artenschutz verstanden und wir unterstützen diesen Schutz aktiv. Die Haare des Possumfells werden mit Merinowolle zu einem sehr warmen Mischgewebe verarbeitet und ich bin jetzt Besitzer einer Jacke aus diesem Mischgewebe. Ausserdem erwarben wir ein Possumfell das unser neues Maskottchen ist und auf dem Armaturenbrett wohnt.

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Paparoa-Nationalpark, Franz-Josef-Gletscher und Gillespies Beach

Neuseeland - Paparoa Nationalpark

Am Samstag morgen besorgten wir uns den aktuellen Wetterbericht und eine Karte mit den Wanderrouten der Region in der Verwaltung des Paparoa-Nationalparks. Danach starteten wir bei strahlendem Sonnenschein zu einer 17km langen Wanderung, die zu großen Teilen auf dem Inland-Pack-Track lag. Den Tag verbrachten wir auf einem tollen Wanderweg im Wald des Nationalparks. Die Vegetation mit den verschiedenen Farnen und Moosen war sehr beeindruckend, der Wald wirkte stellenweise wie aus einem Märchen. Am späten Nachmittag kamen wir erschöpft zu unserem Campingplatz zurück, duschten anschließend und kochten das Abendessen. Wir nutzen unsere Campingküche oft und sind immer noch begeistert davon wieder selber kochen zu können.

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