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Auckland und Sydney

Auckland Hafen

Nachdem wir alle unsere Sachen gewaschen, aus- bzw. sortiert und neu gepackt hatten, brachen wir am Freitag zur Sightseeing Tour durch Auckland auf. Mit 1,5 Millionen Einwohnern lebt in der Stadt zwar ein Drittel der Neuseeländer, allerdings ist Auckland für eine Grossstadt recht übersichtlich, so dass wir das Zentrum gut zu Fuss erkunden konnten. Viele verschiedene Nationen prägen das Stadtbild und da fast 20 Prozent der Auckländer asiatischer Abstimmung sind, hatten wir zum Teil das Gefühl eher in einer asiatischen Grossstadt als in Neuseeland unterwegs zu sein. Zunächst ging es in die Auckland Art Gallery, welche diverse moderne Werke neuseeländischer Künstler sowie einige historische Gemälde ausstellt. Der Eintritt war mal wieder frei und so verbrachten wir über zwei Stunden in den Ausstellungen der Galerie. Im Anschluss liefen wir entlang der Haupteinkaufsstraße an den Hafen, wo unzählige Segelschiffe und Jachten ankern und dessen Architektur uns in Teilen an Hamburgs Hafencity erinnerte. Wenig später erspähten wir auch noch einen Hamburg Süd Überseecontainer und hinterliessen unseren Neuseeland Reiseführer und das Campingplatzverzeichnis in einem so genannten Book Swap, welcher ebenfalls in einem Überseecontainer am Hafen aufgebaut war. Auf dem Weg zurück zum Hotel schlenderten wir dann noch ein bisschen durch die Läden der Innenstadt und verbrachten den Abend im Hotelzimmer.

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Bay of Islands und Kauri-Museum

Bay of Islands

Gestern Abend kamen wir in Auckland an und bezogen ein kleines nettes Apartment in der Innenstadt. Nach sieben Wochen Camping ist es für uns ganz ungewohnt sich in einem geschlossenen Raum aufzuhalten und in der letzten Nacht schliefen wir aufgrund des Stadtlärms auch nicht besonders gut. Wir genießen aber auch den vielen Platz und generell den Komfort eines Hotelzimmers, vor allem da es seit gestern Abend immer wieder regnet. Den VW-Bus gaben wir heute Vormittag nach einer gründlichen Putzaktion und mit fast 6.000 Kilometern mehr auf dem Tacho ab und übermorgen geht es bereits weiter nach Sydney in Australien. Neuseeland zeigte sich in den letzten Tagen noch mal von seiner besten Seite und wir erkundeten die wunderschöne Küstenlandschaft der Bay of Islands ganz im Norden des Landes.

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Coromandel Peninsula

Coromandel Peninsula: Küstenstreifen

Die letzten drei Tage verbrachten wir auf der Nordspitze der wunderschönen Coromandel Peninsula. Auch wenn sich Auckland, die größte Stadt Neuseelands, in nur 50 Kilometer Entfernung befindet, hatten wir auf der Halbinsel das Gefühl fernab jeglicher Zivilisation zu sein. Die wilde und wenig besiedelte Landschaft besticht im Inland durch leuchtend-grün, bewachsene Hügel und an der felsigen Küste verbergen sich einsame Sandstrände. Doch bevor es für uns ganz in den einsamen Norden ging, machten wir am Donnerstag zunächst in der ehemaligen Goldgräberstadt Coromandel halt. Nach einem kurzen Bummel durch das Stadtzentrum, dessen Geschäfte und Restaurants immer noch wie aus einem alten Western aussehen, buchten wir eine Fahrt mit der Hauptattraktion des Ortes: Driving Creek Railway, der einzigen Schmalspurbahn des Landes.

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Tongariro Nationalpark und Rotorua

Tongariro: Emerald Lakes

In der Nacht von Freitag auf Samstag fiel das Thermometer unter 0°C und auch in unserem wenig isoliertem Camper war es eisig kalt, so dass wir erneut nur dick eingepackt mit Mütze und Schal schlafen konnten. Am Samstag Morgen klingelte der Wecker recht früh, denn wir hatten für 7.00 Uhr einen Shuttlebus bestellt, der uns zusammen mit weiteren Touristen zum Ausgangspunkt des Tongariro Alpine Crossings brachte. Die Wanderroute (ca. 20km) ist mit Abstand die beliebteste der Region, die komplette Strecke war allerdings aufgrund zweier Vulkanausbrüche in 2012 bis vor einer Woche noch unpassierbar. Somit waren wir zusammen mit unzähligen weiteren Wanderern an diesem Morgen unter den Ersten, die die neu eröffnete Route liefen. Das Wetter war für diesen Tag gut angesagt, allerdings erschwerten die bis zu 50kmh Gegenwind die Besteigung (750 m Anstieg) des Tongariro erheblich. Oben angekommen, war es dann erneut eisig kalt und die zugefrorenen Wege wurden zunehmend rutschiger. Da die Wolken an diesem Morgen noch am Berg hingen, konnten wir am Kraterrand leider nicht viel sehen, die Sicht verbesserte sich beim Abstieg aber zunehmend und der Blick auf die grünblauen Emerald Lakes war fantastisch. Der Weg führt hauptsächlich über vulkanische Asche, so dass der Abstieg zu den Seen dann eher einer Rutschpartie glich.

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