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Atiu

Atiu: Hinflug

Seit ein paar Stunden sind wir zurück auf Rarotonga und unsere Internetverbindung ist endlich wieder schnell genug, so dass wir unseren Blog aktualisieren konnten. Daher folgen auch gleich neue Einträge der letzten zwei Wochen auf Aitutaki und Atiu.
Die letzten fünf Tage verbrachten wir auf der kleinen Insel Atiu, die mit nur 500 Einwohnern der einsamste Ort unserer bisherigen Reise war (und auch einer der schönsten). Bereits unser Flug nach Atiu war ein außergewöhnliches Erlebnis: Die Propellermaschine von Air Rarotonga ist das kleinste Flugzeug mit dem wir jemals geflogen sind, mit uns an Bord waren neun weitere Touristen sowie zwei Piloten, es gab weder eine Sicherheitskontrolle noch -einweisung und die Tür zum Cockpit war die ganze Zeit geöffnet, so dass man den Piloten bei der Arbeit zuschauen konnte. Nach 40 Minuten Flugzeit erspähten wir die grüne Insel Atiu und wenig später landeten wir auf einer Landebahn aus Korallenschrott. Marshall, der Eigentümer unseres Bed & Breakfast für die nächsten Tage, empfing uns am Flughafen (der eher einer Bushaltestelle glich) und wir bekamen erneut traditionelle Blumenketten (Lei) überreicht.

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Aitutaki

Cookinseln: Die Lagune von Aitutaki

Am Donnerstag Morgen brachen wir in unserer Unterkunft am Muri-Beach auf Rarotonga auf, um mit dem öffentlichen Bus in die Hauptstadt Avarua zu fahren. Wir verbrachten die Zeit bis zum Abflug unseres Flugzeugs nach Aitutaki in einem Café und liefen danach zu Fuß zum Flughafen, der ein paar Kilometer nördlich des Zentrums liegt. Unser Flugzeug war eine kleine Propellermaschine (Saab 340) und wir konnten kurz vor dem Abflug ohne Sicherheitskontrolle an Bord gehen. Der Flug war wider erwartend sehr ruhig und nach 50 Minuten sahen wir im Landeanflug zum ersten Mal das Korallenriff  und die darin liegende Lagune von Aitutaki. Neben der Hauptinsel liegen 15 weitere kleine Inseln innerhalb dieses Riffs, die allerdings unbewohnt sind.

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Rarotonga

Rarotonga: Laguna am Muri Beach

Am Donnerstag sind wir von Sydney über Auckland nach Rarotonga auf den Cookinseln geflogen. Diese Inselgruppe im Südpazifik liegt auf halber Strecke zwischen Fiji und Tahiti. Die Cookinseln sind ein unabhängiger Staat in “freier Assoziierung mit Neuseeland”. Das heißt die Inseln regieren sich selbst und sind unabhängig von Neuseeland. Alle Insulaner sind jedoch Bürger Neuseelands und lediglich “permanente Bewohner” der Cookinseln. Man geht davon aus, dass Neuseeland im 13. Jahrhundert von den Cook Inseln aus besiedelt wurde und man findet hier auf Rarotonga viele Parallelen zur neuseeländischen Maori Kultur.

Da wir auf unserem Flug von Auckland nach Rarotonga die internationale Datumsgrenze überquerten, erreichten wir die Insel noch vor unserer Abflugszeit in Sydney und durften nach unserer Ankunft um kurz nach Mitternacht den kompletten Donnerstag erneut erleben. Bereits beim Landeanflug bekamen wir ein Gefühl dafür wie abgelegen die Inseln liegen: es war weit und breit kein Licht in der finsteren Nacht zu sehen. Erst wenige Sekunden vor der Landung erspähten wir die Lichter der Landebahn und kurz darauf verließen wir das Flugzeug und liefen in die kleine Ankunftshalle des Flughafens. Dort wurden wir mit Ukulelen Musik und Livegesang begrüßt und direkt nach der Zollabfertigung empfing uns unser Vermieter mit zwei Blumenketten.

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Brisbane, Sydney: Goodbye Australien

Byron Bay: Surfing Gruppe

Unseren letzten Tag in Byron Bay verbrachten wir bei wunderschönen Wetter am Strand und am Nachmittag hatte ich eine weitere Surfstunde. Das Meer war ruhig, die Wellen nicht zu hoch, die Strömung allerdings sehr stark und das Rauspaddeln ein wahrer Kraftakt. Die Gruppe, hauptsächlich Backpacker, war sehr nett und wir hatten jede Menge Spass miteinander. Am Ende der Stunde war ich sehr froh darüber, dass ich noch ein letztes Mal in Australien surfen war. Die Nacht verbrachten wir auf dem Parkplatz des Arts Factory Backpackers und am Samstag Morgen ließen wir Byron Bay hinter uns und fuhren weiter nach Brisbane.

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