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Addo Elephant Park und Wild Coast

Addo Elephant Park: unser erster Elefant

Am Samstag fuhren wir von Tsitsikamma aus in den Addo Elepphant Park. Dieser Nationalpark ist Heimat der Big Five Südafrikas: Löwen, Büffel, Elefanten, Leoparden und Nashörner. Gleich nachdem wir aus Richtung Süden in den Park kamen, sahen wir unseren ersten afrikanischen Elefanten.

Addo Elephant Park: Zebra

Auf der Fahrt durch den Park in Richtung Norden begegneten uns dann noch Warzenschweine, weitere Elefanten und Zebras. Wir bekamen für die Nacht von Samstag auf Sonntag keine Übernachtungsmöglichkeit mehr im Park. Da der Park mit seiner Malaria-freien Lage wirbt und sehr nah an Port Elizabeth liegt, sind die Unterkünfte oft sehr lange im Voraus ausgebucht.

Daher ging es für uns gegen Nachmittag auf einer Nebenstrecke zurück ans Meer ins Pearson Park Resort. Klingt anders, ist aber „nur“ ein Campingplatz direkt am Wasser. Der Weg von der Rezeption zum eigentlichen Campinggelände an einem Flussufer ist drei Kilometer lang – die Dimensionen sind hier häufig anders als erwartet. Die Nacht verbrachten wir zwischen einigen Anglern in unserem Dachzelt und sind von den Affen im Baum neben dem Sanitärgebäude kritisch beäugt worden.

Pearson Park Resort

Am Sonntag fuhren wir dann noch mal in den Nationalpark und konnten weitere Tiere beobachten (z.B. eine komplette Elefanten-Horde bei ihrer Erfrischung am Wasserloch, ca. 50m von unserem Auto entfernt). Abends ergatterten wir einen freien Zeltplatz auf dem Campinggelände und machten bei Einbruch der Dunkelheit eine geführte Tour mit einem Ranger. Die Tour war gut, unter anderem konnten wir Hyänen und Eulen bei der Jagd beobachten. Löwen ließen sich leider nicht blicken.

Addo Elephant Park: Elefanten am Wasserloch

Montag morgen ging es Richtung Cintsa los. Viele Südafrika-Reisende lassen den Teil der Küste zwischen Port Elisabeth und Durban aus, bzw. überbrücken diesen Teil durch einen Flug. Die Wild Coast liegt auf dem Gebiet des ehemaligen Homelands Transkei und es gibt, abgesehen von der N2, nur wenige geteerte Straßen. Die Region ist arm, zu Zeiten der Apartheid mussten in dieser Gegend Afrikaner leben, die zu jung oder alt waren, um in der südafrikanischen Industrie zu arbeiten. Auf der Fahrt kamen wir zum ersten Mal an afrikanischen Dörfern vorbei und erlebten beim Tanken in King Williams Town den Trubel an einer „Haltestelle“ der typischen Toyota-Kleinbusse mit.

Jetzt campen wir im BUCCANEER Guesthouse in Cintsa unter einem kleinen Baum. Das Guesthouse ist super, es ist noch sehr ruhig und nur wenig Reisende sind hier. Dafür gibt es wieder Affen und jede Menge Vögel in den Bäumen. Morgen früh geht es weiter, die nächsten Ziele sind wahrscheinlich Port St. Johns und Port Edwards.

Buccaneers IMG_1667

UPDATE: Wir sind jetzt bereits in Port St. Johns und da es schon den ganzen Tag regnet, übernachten wir im Amapondo Beach Backpackers. Der Artikel ist bereits gestern entstanden, allerdings konnte ich ihn aufgrund der schlechten Internetverbindung nicht hochladen.

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