Artikel
2 Kommentare

Blyde River Canyon: Goodbye Südafrika

Südafrika: 4x4

Nach fast sechs Wochen und mit über 5.600 Kilometern auf dem Tacho sind wir seit heute wieder in Johannesburg. Morgen Mittag geht unser Flieger nach Singapur und die Nacht verbringen wir in einem Hotel direkt am Flughafen. (Hier gibt es auch endlich mal schnelles Internet :-)) Vor ein paar Stunden gaben wir unser lieb gewonnenes „Zuhause“ der letzten Wochen ab und wir sind uns beide einig, dass uns das Auto in den nächsten Monaten in Asien noch sehr fehlen wird. Auch nach der Zweisamkeit in den abgelegenen Naturreservaten des Landes werden wir uns im trubeligen Südostasien wahrscheinlich noch zurücksehnen. Im Moment freuen wir uns allerdings sehr auf Asien und vor allem Singapur, so dass der Abschied von Südafrika nicht allzu schwer fällt.

Blyde River Canyon

Die letzen Tage verbrachten wir mal wieder in einem Naturreservat des Landes und auch wenn wir schon viel erlebt und gesehen haben, waren wir vom Blyde River Canyon noch mal total überwältigt. Zwei Nächte verbrachten wir auf Campingplätzen in der Nähe des Canyon und genossen bei einer Wanderung sowie bei verschiedenen Aussichtspunkten mit Namen wie „World’s End“ und „God’s Window“ immer wieder die wunderschöne Aussicht (dieses Panoroma kann eigentlich kein Foto einfangen).

Blyde River Canyon Blyde River Canyon

Die vorletzte Nacht verbrachten wir in einem Resort im Mount Sheba (gehört zu den nördlichen Drakensbergen) und gestern waren wir auf einem Campingplatz am Olifants River. Dort sortierten wir hauptsächlich unsere Sachen, wuschen unsere Wäsche und räumten das Auto auf.

Südafrika war ein super Einstieg für unsere Reise und beeindruckt hat uns vor allem die Vielfältigkeit der Landschaft, Tierwelt und Kulturen. In unserem Reiseführer steht als Einführung „South Africa – A whole World in one Country“ und auch wenn wir viele Teile des Landes (vor allem das Inland) gar nicht zu Gesicht bekommen haben, können wir dieses Zitat zu 100% bestätigen. Gerne wären wir noch mehr in den Alltag der Südafrikaner eingetaucht aber dafür hat die Zeit nicht gereicht, da wir nie länger als drei Tage an einem Ort waren. Außerdem war es aufgrund der Sicherheitslage häufig gar nicht möglich bzw. wir trauten uns nicht mit den Einheimischen (vor allem mit der schwarzen Bevölkerung auf den Dörfern) in Kontakt zu kommen.

Leider kämpft Südafrika immer noch mit z.T. denselben Problemen wie zu Zeiten der Apartheid und eine Trennung und vor allem auch ein Misstrauen zwischen Weißen und Schwarzen besteht nach wie vor. Die Unterschiede zwischen reich und arm sind riesig und ein sicheres Leben findet häufig nur hinter Stacheldrahtzaun statt. Unser kurzer Aufenthalt in Swasiland hat uns gezeigt, dass das südliche Afrika eigentlich auch ganz anders sein kann.

Die benachbarten Länder Namibia, Botswana und Mosambik sollen auch eine Reise wert sein und wir sind uns eigentlich schon sicher, dass wir irgendwann mal wieder in diese Region kommen wollen.

Jetzt geht es aber erstmal weiter nach Südost-Asien und der nächste Eintrag kommt in den nächsten Tagen von dort. Dann können wir hoffentlich auch mal alle Bilder hochladen.

Goodbye Südafrika

2 Kommentare

  1. Hallo ihr Lieben!

    Eure Berichte sind klasse – und rufen Erinnerungen wach. Ich freu mich über jeden neuen Eintrag! Wahnsinn, dass die ersten 6 Wochen schon um sind…

    Habt einen guten Flug und kommt gut in Asien an. Ich bin jetzt schon gespannt, was ihr von dort zu berichten wisst. 🙂

    Jetzt stoßen wir erst einmal darauf an, dass es euch so gut geht. In diesem Sinne: Prost!

    Fühlt euch umarmt,

    Catha (& Jan vom hinter der Bierflasche)

    Antworten

  2. Huhu ihr zwei,

    danke für den lieben Kommentar. Wir sind soeben in Singapur angekommen, hier sind es gefühlte 40°C und wir versuchen den Tag (ohne Schlaf) halbwegs fit durchzuhalten. Wir hoffen es geht euch auch gut. Schickt gerne mal News von der Front in Hamburg oder wir stoßen demnächst mal via Skype gemeinsam an.

    Ganz liebe Grüße,
    Thorsten & Karo

    Antworten

Kommentar verfassen