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Goodbye Cookinseln: Welcome Kanada

Rarotonga: traditionelle Tänze

Am letzten Mittwoch kehrten wird nach Rarotonga zurück und blieben bis Samstag Nacht auf der Insel. Wir verbrachten unsere letzten Tage im Südpazifik mit einer erneuten Tour um die Insel, nahmen einen Abend an einem kulinarischen Ausflug namens „Progressive Dining“ teil und besuchten Freitag die Abschlussveranstaltung zur diesjährigen Unabhängigkeitsfeier im „National Emporium“ von Avarua. Beim „Progressive Dining“ bekamen wir die Gelegenheit an einem Abend bei verschiedenen Familien auf der Insel zu dinieren. Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch wurden in jeweils unterschiedlichen Haushalten serviert. Es war sehr interessant die Häuser und Gärten der Einheimischen zu sehen, Geschichten über die Familien unserer Gastgeber zu hören und lokale Spezialitäten zu kosten. Wir haben den Abend sehr genossen, insbesondere auch die schöne Ukulenenmusik, mit der wir in unserem kleinen Reisebus unterhalten wurden.

Freitag kauften wir zwei Karten für die Abschlussveranstaltung der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag. Der Wettbewerb wurde im „National Emporium“ in Avarua durchgeführt und zehn verschiedene Gruppen zeigten auf einer großen Bühne Tänze und Gesänge der unterschiedlichen Inseln. Die Aufführungen waren hochprofessionell und der Abend ein gelungener Abschied von den Cookinseln. Leider war das Fotografieren verboten, bevor wir allerdings davon erfuhren, konnte Karo noch ein Video und ein paar Bilder der ersten Tanzgruppe aufnehmen.

Am Samstag hat es dann dann ab Mittags stark geregnet und wir verliessen unsere Unterkunft nur kurz am Vormittag, um über den Markt in Avarua zu schlendern. Danach verbrachten wir den Rest des Tages auf einem Sofa in unserem Guesthouse und brachen gegen 22 Uhr mit dem öffentlichen Bus zum Flughafen auf.

Flug Rarotonga - L.A.

Um Mitternacht starteten wir mit dem einzigen wöchentlichen Flug von Rarotonga in die USA und landeten zehn Stunden später in Los Angeles. Den Sonntag verbrachten wir in einer Flughafenlounge, da unser Anschlussflug nach Vancouverv erst am Abend abflog. In Vancouver brauchten wir dann fast zwei Stunden, um die Einreiseformalitäten und die Fahrt mit dem Skytrain in die Stadt hinter uns zu bringen. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft kam uns unser Vermieter Ray schon mit seinem Wagen entgegen: Wir hatten eine private Wohnung im Zentrum über Airbnb gemietet, unser Gastgeber vermisste uns aufgrund der langen Einreiseformalitäten schon und hatte sich mit dem Auto auf die Suche gemacht. Unsere Unterkunft für die kommenden drei Nächte lag im 30. Stock eines Hauses mit Blick auf die Skyline und einen Teil des Hafens von Vancouver. Wir waren sehr müde, Ray übergab uns die Wohnung im Schnelldurchlauf und wir fielen erschöpft ins Bett.

Kanada: Blick aus unserem Appartement in Vancouver

Montag und Dienstag verbrachten wir mit Erkundungstouren durch die Stadt und dringenden Erledigungen. Am Montag besuchten wir zuerst Grandville-Island, eine kleine Halbinsel in der Nähe unseres Appartements. Auf Granville Islands stehen mehrere Markthallen, in denen Lebensmittel, Bilder und Kunstgegenstände verkauft werden. Das Wetter war sehr gut und wir haben unser Mittagessen vor einer der Markthallen mit Blick auf den Hafen von Vancouver genossen. Von Grandville-Island aus liefen wir dann bis zum Abend zu Fuß durch die Stadt. Unter anderem statteten wir auch dem chinesischen Viertel einen Besuch ab und ich ließ mir dort von einer Malaiin die Haare schneiden. Vancouver und seine Bewohner machen einen sehr entspannten Eindruck. Die Stadt ist sehr grün, vom Meer umgeben und am Horizont sieht man die Rocky Mountains.

Vancouver: Chinatown

Dienstag verbrachten wir den Vormittag mit einem Ausflug auf das Hauptpostamt (wir mussten wieder einmal überflüssige Dinge nach Hause schicken) und dem zeitlich sehr aufwendigen Kauf von kanadischen SIM-Karten für unsere Handys. Wir haben in den letzten Monaten die Erfahrung gemacht, dass der Kauf von Handykarten in ärmeren Ländern wie Laos oder Kambodscha deutlich unkomplizierter ist, als beispielsweise in Australien oder Kanada. Mittags liehen wir uns Fahrräder aus und verbrachten den Tag mit einer Radtour durch den Stanley Park. Dieser riesige Park ist in wenigen Minuten vom Stadtzentrum aus zu erreichen und gleicht eher einem Wald, als einem Park. Der Tag verging wie im Flug und am Abend mussten wir schon wieder unser Gepäck packen. Den Abend verbrachten wir in unserem Apartment und genossen beim Abendessen ein letztes Mal die wunderschöne Aussicht auf Downtown Vancouver und den Hafen.

Vancouver: Aussicht aus dem 30. Stock

Heute morgen fuhren wir mit dem Skytrain wieder zum Flughafen und holten unseren Mietwagen für die nächsten Tage ab. Danach kauften wir einige Lebensmittel ein und besuchten ein größeres Outdoor-Geschäft, um eine Gaskartusche für unsere Gaslampe zu besorgen. Um 15 Uhr waren wir dann wieder am Flughafen und holten Anika und Sebastian ab. Die kommenden zwei Wochen werden wir zu viert mit Mietwagen und Camper Vancouver Island und die Rocky Mountains erkunden.

Fährfahrt: Vancouver Island

5 Kommentare

  1. hallo ihr 4
    wir sind schon gespannt auf eure bilder und berichte
    und wir wünschen euch einen schönen und erholsamen urlaub
    viele grüße aus dem hauröder garten senden alle schäfers und engelmanns

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    • Danke! Bilder und Berichte folgen bald. Liebe Grüße von uns allen aus dem Pacific Rim Nationalpark.

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  2. Liebe Grüße auch aus Wintzingerode, wir wünschen euch allen 4 auch einen schönen Urlaub. Manchmal möchte man gern mit euch tauschen.

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    • Danke und liebe Grüße auch an alle Wintzingeröder. Wir sind gerade am Mount Robson und genießen die Aussicht.

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