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Ko Chang

Ko Chang: Alex, Julia, Thorsten & Karo

Nachdem wir Julia und Alex in Bangkok am Flughafen getroffen haben, sind wir gemeinsam nach Trat geflogen und weiter mit der Fähre auf die Insel Ko Chang. Ko Chang ist zwar die zweitgrößte Insel Thailands, wurde allerdings aufgrund von Unruhen im Krisengebiet zur kambodschanischen Grenze erst 1990 touristisch erschlossen. Demnach galt die Insel auch vor ein paar Jahren noch als Geheimtipp unter Backpackern, mittlerweile säumen allerdings unzählige Luxusressorts, Restaurants, Maßschneider, Bars u.v.m. die Strandpromenaden. Vor allem die vielen russischen Besucher prägen den Inseltourismus und somit sind die meisten Hotelschilder und Speisekarten auch in kyrillischer Schrift geschrieben – ein sehr ungewohntes Bild, welches wir so aus Thailand noch nicht kannten. Auf Ko Chang haben wir auch zum ersten mal auf unserer Reise durch Südostasien einschlägige Etablissements und Showbars gesehen, mit denen man eher auf Phuket oder in Pattaya rechnet.

Ko Chang: Siam Cottages

Durch den Tourismusboom der letzten Jahre sind Anlagen mit den einst typischen Bambushütten eher selten geworden und somit waren die Bungalows unserer Unterkunft auch schon etwas in die Jahre gekommen. Dafür waren die Gastgeber sehr freundlich, das Publikum durchmischt und nett und das Essen im Restaurant preiswert und lecker.

Ko Chang: RollerausflugKo Chang: Fischerboot

Das Inselinnere und die wunderschönen Sandstrände erkundeten wir mal wieder mit dem Motorroller und paddelten zu einsameren Buchten mit dem Kajak. Und da mittlerweile zu jedem unserer Inselaufenthalte auch ein Schnorchelausflug gehört, buchten wir auch auf Ko Chang wieder eine Tour. Da Julia am nächsten Tag dreißig wurde und es somit ihr Geburtstagsausflug war, entschieden wir uns diesmal für ein privates Fischerboot und gönnten uns nach dem Schnorcheln etwas Weißwein an Deck. Das Boot steuerte unter anderem die Insel Ko Wai an und unser Mittagessen an Bord genossen wir an einem einsamen Strand mit karibisch weißem Sand und türkis-blauem Wasser. Bunte Fische gab es natürlich auch wieder jede Menge zu sehen und mit etwas Obst im Wasser wurde man binnen Sekunden von riesigen Fischschwärmen umzingelt, die einem sogar aus der Hand fraßen. Wir haben zwar mittlerweile eine Unterwasserhülle für unsere Kamera allerdings kommen die Farben der Fische kaum zur Geltung.

Ko Chang: SchnorchelnKo Chang: Schnorcheln

Den Abend verbrachten wir in der bei jungen Backpackern beliebten Ting Tong Bar am Lonely Beach, wo wir mit ein paar Cocktail-Buckets und guter Musik in Julias Geburtstag reinfeierten. Am nächsten Tag gab es dann als Geburtstags-Überraschung noch eine original Schwarzwälder-Kirschtorte, die wir zufällig in einer Konditorei auf der Insel entdeckt haben. Ko Chang: GeburtstagskuchenKo Chang: letzter Abend

An unseren letzten Abend auf Ko Chang entdeckten wir im Fischerdörfchen Bang Bao noch ein sehr nettes griechisches Restaurant und konnten dort zum ersten Mal seit langer Zeit mal wieder überbackenen Käse geniessen. Neben frischen Fisch, Calamaris und Riesengarnelen gab es natürlich auch Ouzo und wir hatten einen sehr netten und lustigen Abend. Am nächsten Tag sind wir gemeinsam mit dem Speedboot auf die weiter südlich liegende Insel Ko Kood gefahren, wo wir noch bis Donnerstag bleiben. Ko Kood gefällt uns sehr und einen paradiesischeren Ort haben wir auf unserer Reise bisher noch nicht gesehen. Mehr dazu dann bald hier.

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