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Ko Kood und Bangkok

Bangkok SkybarSoeben haben wir uns von Julia und Alex verabschiedet, die jetzt schon im Taxi Richtung Flughafen sitzen. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass ihr uns ein Stück auf unserer Reise begleitet habt. Danke für die tolle Zeit! 🙂

Ko Kood: StrandKo Kood: Ban Ao Salad

Nach einer Woche auf Ko Chang sind wir am 2. Februar gemeinsam mit dem Speedboat auf die kleinere Insel Ko Kood gefahren. Laut unseres Reiseführers präsentiert sich die Insel heute noch so jungfräulich wie Ko Chang vor 20 Jahren und in der Tat ist Ko Kood erst wenig touristisch erschlossen. Die über 3.000 Insulaner leben hauptsächlich vom Fischfang und das Fischerdörfchen Ban Ao Salad ist komplett auf Stelzen im Meer gebaut. Es gibt auf der Insel weder 7-Eleven-Filialen noch Souvenir Shops mit den üblichen T-Shirts und Ray-Ban Imitaten. Aufgrund der schönen, langen Sandstrände avanciert Ko Kood allerdings nach und nach zu einem der exklusivsten Urlaubsziele Südostasiens und so entstehen immer mehr Luxusresorts auf der Insel (mit Übernachtungspreisen von z.T. 2.000 € die Nacht).

Ko Kood: Palmengarten Dusita ResortKo Kood: Bungalow Dusita Resort

Unser Resort (eine ehemalige Kokosnussplantage) hat zwar nur 20 € die Nacht gekostet, war allerdings ein absoluter Glücksgriff und für uns schon Luxus pur. Neben tollen Bungalows und einem sehr gepflegten, weitläufigem Palmengarten, hatten wir zudem einen traumhaften Strand fast für uns alleine. Direkt nach der Ankunft waren wir uns alle vier sehr schnell darüber einig, dass wir im Paradies gelandet sind.

Ko Kood: UnterwasserweltKo Kood: letzter Abend

Die 5 Tage auf der Insel verbrachten wir daher hauptsächlich am Strand und in den Hängematten und Liegestühlen unseres Resorts. Thorsten war an einem Tag tauchen und wir anderen erkundeten die Unterwasserwelt beim Schnorcheln. Dabei haben wir direkt am Strandabschnitt unseres Resorts u.a. einen gelben Kofferfisch gesichtet. An unserem letzten Abend auf Ko Kood gönnten wir uns zum Abschluss noch ein paar Cocktails und frischen Fisch in einem der örtlichen Luxusresorts und gemeinsam haben wir dann auch noch auf Ferdinands Geburt angestoßen.

Bangkok Khaosan Road

Am Donnerstag ging es erst mit dem Speedboat nach Trat und anschließend mit dem Minibus nach Bangkok. Mit z.T. 160 km/h auf dem Tacho und riskanten Überholungsmanövern, schwitzen wir im Minibus Blut und Wasser und kamen am Abend etwas geschlaucht in der thailändischen Hauptstadt an. Unser Guesthouse, die Wild Orchid Villa, liegt im Stadtteil Banglamphu in unmittelbarer Nähe der Khaosan Road und somit drehten wir am Abend lediglich noch ein paar Runden über die bei Backpackern beliebte Meile.

Bangkok Chinatown

Wieder fit und ausgeschlafen ging es am nächsten Tag mit der Fähre nach Chinatown. Angekommen im chinesischen Viertel erwarteten uns schmale Gassen voller Menschen und Verkaufsständen: von Schweinefüßen, über Haifischfischflossen bis hin zu Seegurken in allen Variationen und Formen wurde dort so ziemlich mit allem gehandelt und wir folgten fasziniert dem Menschenstrom. Das Gedränge, die vielen unterschiedlichen Gerüche und das Klima machten uns allerdings so zu schaffen, dass wir nach zwei Stunden völlig platt waren und in ein klimatisiertes Shoppingcenter am Siam Square flüchteten. Am Abend schlenderten wir über den Nachtmarkt im  Rotlichtviertel Patpong und feierten noch bis spät in die Nacht auf der Khaosan Road.

Bangkok Skybar

Gestern fuhren wir zum Chatuchak-Markt, der mit einer Fläche von 1,13 Quadratkilometern und 15.000 Ständen ein gigantisches Shoppingparadies ist, wo man allerlei Kuriositäten findet (u.a. auch eine ganze Lebendtierabteilung, die definitiv nichts für Tierfreunde ist). Der Wochenendmarkt ist der größte Thailands und liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums. Am Abend ging es als Abschluss des gemeinsamen Urlaubs noch zur Skybar des Hotels Banyan Tree, wo man auf einer Dachterrasse im 61. Stock Cocktails mit Aussicht genießen kann. Aus dieser Perspektive scheint die 8 Mio. Einwohner Stadt wirklich nie enden zu wollen. Danke an Marco und Insa für den Tipp!

Bangkok bei Nacht

Thorsten und ich bleiben noch bis zum 13. Februar in Bangkok und fahren gleich zum chinesischen Neujahrsfest noch mal ins Chinatown.

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