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Koh Jum

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Nach unserer Zeit auf Koh Lanta fuhren wir am Mittwoch mit der Fähre nach Krabi. Krabi ist hier das Hauptverkehrskreuz für alle Touristen, die auf die Inseln der Region wollen: Von hier fahren Fähren nach Koh Pipi, Koh Lanta, Railey Beach, usw.

In Krabi verbrachten wir den Tag damit durch die Stadt zu schlendern, die ich schöner in Erinnerung hatte. Wir durchstöberten verschiedene Geschäfte, waren in einen Kaufhaus, besichtigten einen buddhistischen Tempel und liefen über die Märkte. Nach einem kurzen Nachmittagsschlaf fuhren wir am Abend noch mal ins Zentrum und aßen auf dem Nachtmarkt etwas. Unter anderem gab es eine Art Puddingwürfel mit Kokosraspeln und einem flüssigen, süssen Kern.

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In der Nacht kamen Insa und Marco in Krabi an. Wir hatten schon vor längerer Zeit verabredet uns dort zu treffen und dann gemeinsam die Weihnachtsfeiertage zu verbringen. Getroffen haben wir uns dann erst am nächsten Morgen beim Frühstück. Gegen 10 Uhr fuhren wir zusammen mit einer schwedischen Familie auf der Ladefläche eines Pickups zum Fährterminal, um erneut die Fähre nach Koh Lanta zu nehmen.

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Koh Jum, die Insel auf der wir jetzt noch bis zum 27.12. bleiben, ist klein und touristisch noch nicht so stark erschlossen, Strom gibt es erst seit zwei Jahren, vorher gab es nur für einige Stunden am Tag Energie aus Generatoren. Um auf die Insel zu kommen, muss man von der Fähre nach Koh Lanta und auf offener See in Longtail-Boote umsteigen, die einen dann zur jeweiligen Unterkunft bringen.

Wir sind im Oon Lee Resort untergekommen, einer Anlage mit 11 Bungalows am Hang, die von einer Französin und ihrem thailändischen Mann seit 2002 geführt wird. Oon hat in Frankreich als Küchenchef gearbeitet und dementsprechend sind die Gerichte hier eine tolle Fusion aus europäischer Küche und traditionellen thailändischen Gerichten. Das Wetter ist leider nicht mehr so gut, der Himmel ist meistens bedeckt und es regnet jeden Tag etwas. Unsere Gruppe ist mittlerweile auf acht Personen angewachsen, wir werden zusammen Weihnachten feiern und haben uns für das Weihnachtsbuffet mit Feuershow angemeldet.

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Gestern fuhren wir in eines der beiden Dörfer auf der Insel. Die Straße zum Resort ist erst vor einigen Monaten gebaut worden und die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Weil es in diesem Jahr extrem viel regnet, hat sich der Weg in eine Schlammpiste verwandelt und die lokalen Taxi Tuk Tuks fahren erst nach Voranmeldung ab einem besser erschlossenen Punkt im Wald ab. Der Weg dorthin dauert normalerweise 15 Minuten, wir brauchten über eine Stunde. Wir fuhren zusammen mit einem deutschen Pärchen in das Dorf und organisierten uns für den Rückweg ein Longtail-Boot, um nicht wieder durch den Morast zu müssen.

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Nach unserem Aufenthalt hier auf der Insel fahren wir in den Norden Thailands, nach Chiang Mai.

2 Kommentare

  1. Hallo Karolin, hallo Thorsten,
    ich verfolge gern eure Bilder und Reiseberichte und wünsche euch für das bevorstehende neue Jahr viel Glück und Spaß bei euren Expeditionen.

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  2. Hallo Inge,
    vielen Dank für die Grüße und euch auch alles Gute für 2013. Wir hoffen ihr seid gut reingerutscht.

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