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Singapur

Singapur: Merlion

Vorgestern landeten wir ohne Zwischenfälle in Singapur. Der Flug war gut, aber wir haben beide nicht sonderlich viel geschlafen. Um dem Jetlag ein Schnippchen zu schlagen, gaben wir nach der Landung um 5:30 Uhr nur kurz unser Gepäck im Guesthouse ab und brachen gleich zu einer Stadterkundung auf. Die Taktik war gut, nach über 36 Stunden ohne Schlaf sind wir dann gegen 20 Uhr total erschöpft ins Bett gefallen. Von der Zeitverschiebung, die zwischen Südafrika und Singapur sieben Stunden beträgt, spüren wir nichts.

Singapur: hinduistischer Tempel

Singapur gefällt uns sehr und der City-Slogan „Gateway to Asia“ passt. Neben den üblichen Dingen, die fast immer genannt werden, wenn es um diesen Stadtstaat geht („Kaugummi ist verboten„, „Müll auf der Straße entsorgen kostet viel Strafe„) gibt es hier viele Dinge und Orte, die es zu entdecken lohnt.

Singapur: chinesischer Tempel

Wir waren bis jetzt in Little India, dem traditionellen Stadtteil der Inder. Karo hat sich auf dem indischen Kleidermarkt ein Kleid gekauft, dass dann neben dem Verkaufsstand beim Schneider auf exakte Körpermaße geändert wurde. Wir besuchten einen buddhistischen und mehrere hinduistische Tempel, auch die Moscheen stehen hier allen offen und man kann sie, in bedeckter Bekleidung, einfach so betreten. Es ist faszinierend zu sehen, wie die verschiedenen Religionen hier in direkter Nachbarschaft miteinander auskommen.

Singapur: Little India

Zum Essen sind wir bis jetzt immer an einen der Hawker-Stände gegangen, das sind kleine Garküchen, die nicht mehr auf den Straßen stehen, sondern in größeren Zentren zusammengeschlossen wurden. Das Essen ist super lecker, wird frisch zubereitet und kostet nicht viel.

Singapur: Hawker Stand

Wir besuchten natürlich auch diverse Shoppingcenter, allein wegen der Klimaanlagen sind diese immer einen Besuch wert. Die Aussentemperatur liegt bei über 30 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Die Einkaufspassagen sind so wie überall auf der Welt, die Masse an Geschäften und Konsumprodukten erschlägt einen. Wir können uns gar nicht vorstellen, wer das alles kaufen soll bzw. kauft. Die Architektur ist teilweise beeindruckend, teilweise hässlich. Zwischen den Glasbauten stehen vereinzelt immer noch Häuser aus der Kolonialzeit, Kirchen und die besagten Tempel.

Singapur: Marina Bay Sands

Singapur: Downtown

Unser Hostel ist auch wieder ein Glücksgriff: „Tree Inn Lodge“ wird von zwei passionierten Reiseradlern geführt. Die beiden waren mit dem Fahrrad schon in vielen Ländern, auf den Fluren hängen Fotografien von einer Tour aus der Türkei und Nepal. Wir schlafen im Hochbett in einem Zimmer mit sechs Betten. Die anderen Gäste kommen aus Asien und Europa. Auch zwei Franzosen, die mit dem Fahrrad aus Frankreich gekommen sind, sind grade zu Gast.

Singapur: Tree in Lodge Singapur: Tree in Lodge

Wir bleiben heute Nacht noch in Singapur, eine Nacht länger als geplant. Morgen geht es dann um 11 Uhr mit dem Bus nach Melaka in Malaysia, wo wir voraussichtlich für zwei Nächte bleiben werden.

P.S.: Der Foto-Upload hat wieder einmal länger gedauert als gedacht. Wir sind heute in Melaka angekommen und unsere Unterkunft, das „Roof Top Guesthouse„, ist wieder toll.  Mehr dann bald hier…

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